Die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet startet mit vielen Partnern aus der Region unter dem Leitmotiv „Vielfalt gestalten – Inklusion verwirklichen“ eine breit angelegte Kampagne, um Unternehmen bei inklusiven Personalstrategien zu stärken. Im Mittelpunkt stehen drei Kernziele: Potenzial von Menschen mit Behinderungen sichtbarer machen, durch praxisnahe Formate einen Raum für einen Ideen- und Erfahrungsaustausch schaffen sowie Netzwerke stärken. Für mehr Sichtbarkeit und Reichweite wird die Kampagne medial begleitet.
Wichtige Bausteine sind u.a.
Mit diesem Maßnahmenmix möchte die Regionalagentur Inklusion als integralen Erfolgsfaktor bei der Fachkräftegewinnung verankern – denn Vielfalt und Teilhabe bereichern Betriebskultur, Innovationskraft und gesellschaftliches Miteinander.
Großes Interesse am Thema Inklusion in der Arbeitswelt: Mit mehr als 120 Anmeldungen und über 100 Teilnehmenden aus Unternehmen, Institutionen und Netzwerken war der von der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet organisierte Fachtag im Veranstaltungszentrum Gysenberg sehr gut besucht.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie es gelingen kann, mehr Menschen mit Behinderung in Erwerbsarbeit zu bringen – und welche Unterstützung Unternehmen dabei erhalten können. Ziel der Veranstaltung war es, Betriebe für das Thema zu sensibilisieren, erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar zu machen und konkrete Unterstützungsangebote vorzustellen.
NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann brachte die zentrale Bedeutung des Themas in seinem Impuls auf den Punkt:
„Inklusion ist immer dann gescheitert, wenn sie nicht in Erwerbsarbeit endet, von der man leben kann.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass sich die Anforderungen vieler Berufe in den vergangenen Jahren erhöht haben und es immer weniger Tätigkeiten mit geringen Qualifikationsanforderungen gibt. Zugleich eröffnen Digitalisierung und technische Hilfsmittel neue Chancen, Menschen mit Behinderung stärker in Arbeitsprozesse einzubinden. Wichtig sei dabei, dass Unternehmen bei diesem Weg nicht allein gelassen werden, sondern Unterstützung und Informationen erhalten.
Auch Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda betonte die gesellschaftliche Dimension des Themas: Eine leistungsfähige Gesellschaft könne nur dann funktionieren, wenn alle Menschen einbezogen werden und vorhandene Potenziale erkannt und genutzt werden. Gerade für Menschen ohne direkten Zugang zum ersten Arbeitsmarkt sei es entscheidend, dass Institutionen, Unternehmen und Politik gemeinsam Lösungen entwickeln.
Der Fachtag hat gezeigt: Inklusion ist nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe – sondern auch eine Chance für Unternehmen und Fachkräftesicherung.
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Diese Bilder sind urhberrechtlich geschützt. Wir bedanken uns bei Ludger Staudinger, der diese Bilder im Auftrag von der WfG Herne erstellt hat.
G.I.B. GmbH Informationen zur Inklusionsinitiative NRW